Eulenthal
Das Fürstentum Eulenthal, kurz Eulenthal, ist ein in Mittelantica gelegener Binnenstaat, der gemeinhin als Kleinstaat gilt.
| Fürstentum Eulenthal | |||||
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| Wahlspruch: Sic parvis magna (alt-medianisch für „Großes aus kleinen Ursprüngen“) | |||||
| Amtssprache | de facto: imperianisch | ||||
| Hauptstadt | de iure: keine de facto: Creutzburg | ||||
| Staats- und Regierungsform | konstitutionelle Erbmonarchie mit Versammlungsregierung | ||||
| Staatsoberhaupt | Fürst Tyron | ||||
| Regierungschef | keiner | ||||
| Regierung | de iure: keine de facto: Ausschüsse der Thalversammlung | ||||
| Parlament(e) | Parlament des Fürstentums Eulenthal (Thalversammlung und Hochrat) | ||||
| Staatsreligion | bäuerliche Erntekirche[1] | ||||
| Fläche | 5.920 km² | ||||
| Einwohnerzahl | 107.364 (2023)[2] | ||||
| Bevölkerungsdichte | 18 Einwohner pro km² | ||||
| Bevölkerungsentwicklung | + 0,1 % (Schätzung für 2021 bis 2023) | ||||
| Währung | Eulentaler (Etl.) | ||||
| Nationalhymne | An drei Flüssen leben wir | ||||
| Zeitzone | UTC±1 | ||||
| Kfz-Kennzeichen | EUL | ||||
| Internet-TLD | .eule | ||||
| Telefonvorwahl | +521 | ||||
Das Fürstentum hat als mittelbare Nachbarn im Norden, Nordwesten und Westen Ratelon, im Süden Usitien, im Südosten Isteran und im Osten und Nordosten Dreibürgen. Flächenmäßig ist es einer der kleinsten Staaten der Welt. Obwohl flächenmäßig größer als Valsanto, hat es nur etwa die Hälfte an Einwohnern. Mit einer daraus resultierenden Bevölkerungsdichte von etwa 18 Personen pro Quadratkilometer ist es insbesondere abseits der Ballungszentren spärlich besiedelt.
Das heutige Fürstentum geht zurück auf ein Verteidigungs- und Versorgungsbündnis von ursprünglich sechs Grafen, die einen von Ihnen, den Grafen von Creutzburg, zum Fürsten erhoben. Der Feudalismus ist bis heute teilweise in Gestalt der Junkerstellen vertreten, seine letzten größeren Anteile wurden aber durch die Verfassung von 1927 abgeschafft. Mit der bis heute geltenden Verfassung von 1938 wurde das Grundprinzip der parlamentarisch bestimmten Regierung eingeführt.
Das Eulenthal ist ein Fürstentum, dessen Thron nach dem testamentarischen Wunsch des vorigen Fürsten vererbt wird.[3] Es ist eine konstitutionelle Erbmonarchie mit Versammlungsregierung. De facto Amtssprache ist das Imperianische, wobei durch zahlreiche lokale Eigenheiten von der Standardsprache abgewichen wird.
Öffentliche Debatten im Fürstentum sind geprägt von einer gewissen Ungleichheit in der Einkommensverteilung sowie der Trägheit von Verwaltung und Gesellschaft in Anbetracht von Reformen.
Geographie
Ausdehnung und Grenzen
Das Eulenthal ist mit seiner Fläche von 4.663,33 km² einer der kleinsten Staaten der Erde. Es besitzt ausschließlich mittelbare Grenzen zu seinen Nachbarn. Von diesen liegt Ratelon im Norden, Nordwesten und Westen, Usitien im Süden, Isteran im Südosten und Dreibürgen im Osten und Nordosten.
In Nord-Süd-Richtung dehnt sich das Staatsgebiet von ca. 45,6° nördlicher Breite am Ende des Ostewinkels bis ca. 44,4° südöstlich von Nakamp in der Creutzburger Junkerei auf ca. 96 Kilometer, in Ost-West-Richtung von ca. 18,5° am Creutzjoch bis ca 16,5° westlich von Vordereulenbrück auf ca. 145 Kilometer aus.
Das Eulenthal liegt vollständig innerhalb der Zeitzone +1.
Landschaftsgliederung
Das eigentliche Eulental, in der Regel in Vorderes und Hinteres Eulental unterteilt, macht etwas weniger als die Hälfte der Landesfläche aus. Es erstreckt sich vom Zusammenfluss der Weste und der Oste zur namensgebenden Eule und weiter an ihrem Flusslauf entlang, bis zur Staatsgrenze im Westen, und umfasst dabei den überwiegenden Teil der Grafschaft Eulenbrück sowie Eulenfurts. Bedeutende Zuflüsse der Eule in diesem Abschnitt sind die Pulle im Norden von Eulenfurt sowie der Schönerbach bei Schönbrücken. Das Eulental ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt.
Südöstlich des eigentlichen Eulentals schließt sich der Waienwald an. Dieser dichte, von sanften Hügellandschaften dominierte, Wald ist Zentrum der nationalen Forstwirtschaft und beherbergt mit dem Waienhag einen für die Staatsgeschichte bedeutsamen Ort. Er ist zu großen Teilen deckungsgleich mit der Grafschaft Waien und reicht von Schönquell im Westen bis Wain an der Eppel im Südosten, im Norden wird er begrenzt durch Auend und Waldau.
Im Süden von Creutzburg findet sich die landwirtschaftlich bedeutende Creutzburger Junkerei. Sie umfasst eine gleichmäßige Hochebene, die zum Norden von den Ausläufern des Creutzjochs begrenzt wird. Die etwas unterhalb dessen Gipfel entspringende Eppel ist das bedeutendste Gewässer der Region und fließt im weiteren Verlauf durch Eppelbrück bis zur westlichen Begrenzung der Junkerei bei Wain a. d. Eppel.
Nördlich des Creutzjochs und südlich vom Westespitz ist der Westeborn gelegen, der vollständig zur Grafschaft Westenfeld gehört. An seinem östlichen Ende entspringt die Weste, die über mehrere Kaskaden im Westersturz (nahe des gleichnamigen Ortes) schließlich über die Westenfelder Kurve in die Westerauen fließt.
Die Westerauen, im Zentrum des Landes gelegen, haben als weitgehend naturbelassene Auenlandschaft den größten Anteil am Hochwasserschutz. Lediglich in ihren Randgebieten findet eingeschränkte landwirtschaftliche Nutzung statt. Sie beginnen, der Fließrichtung der sie durchfließenden Weste folgend, bei Westenfeld im Osten und erstrecken sich bis nach Gemau im Nordwesten. Im Norden werden sie von Westerau, im Süden von Eppelwangen begrenzt. Im Gebiet der Westerauen münden die Eppel und die Bene in die Weste.
Nördlich der Westerauen erheben sich die Brüdergipfel von Großgeminer und Kleingeminer. Sie gelten als markante Landmarken und grenzen die Obstanbaugebiete Benesiefen, Bongertal und Ostewinkel voneinander und vom Rest des Landes ab.
Östlich des Kleingeminers befindet sich Benesiefen, das als Flusstal von der Bene durchquert wird, die aus Feere und Brinke bei Benekon mündet. Es liegt vollständig im Gebiet der Grafschaft Westenfeld.
Nördlich der zwei Gipfel liegt das Bongertal, das größtenteils der Grafschaft Ostenacker angehört. Besondere Tradition hat der Apfelanbau.
Im Westen des Großgeminers liegt mit dem Ostewinkel das Flusstal der Oste, die in dessen Norden bei Ostquell entspringt. Im Westen wird der Ostewinkel durch die Ausläufer der Osterspitze begrenzt, im Süden durch Ostenacker beziehungsweise die Mündung von Oste und Weste zur Eule. Er gehört in seiner Gesamtheit zur Grafschaft Ostenacker.
Klima
Das Eulenthal liegt vollständig in der gemäßigten Zone, was insgesamt etwa gleich lange Jahreszeiten beschert. Föhnwinde verlängern die Vegetationszeit jedoch etwas in den Frühling und Herbst hinein. Aufgrund der geringen Ausdehnung sind die regionalen klimatischen Unterschiede weniger stark ausgeprägt als in größeren Staaten.
Temperaturen von unter minus 15 Grad im Winter sind selten, im Sommer liegen diese im Mittel zwischen 18 und 28 Grad. Die jährlichen Niederschlagsmengen liegen im Bereich von 800 bis 1.200 Millimeter.
Flora und Fauna
Ballungsräume
Landesname
Geschichte
Frühgeschichte
Antike
Mittelalter
Aufklärung
Neuzeit
Bevölkerung
Demographie
Sprachen
Religion
Politik
Verfassung
Exekutive
Legislative
Judikative
Grafschaften und Gemeinden
Junkerstellen
Rechtssystem und Polizei
Außenpolitik
Streitkräfte
Erziehungspolitik
Wirtschaft
Außenhandel
Staatsetat
Medien
Presse
Radio
Fernsehen
Infrastruktur
Individualverkehr
Eisenbahn
Luftfahrt und Binnenschifffahrt
Telekommunikation
Kultur
Musik
Theater
Literatur
Bildende Kunst und Architektur
Kulinarik
Sport
Feiertage
siehe auch
Weblinks
Einzelnachweise
- ↑ gem. Art. 38 Abs. 2 der Verfassung ist die "Landeskirche [...] eine christlich-reformierte Kirche", de facto ist dies heute die bäuerliche Erntekirche
- ↑ Wahlzensus 2023
- ↑ gem. Art. 3 Abs. 1 der Verfassung
