Eulenthal: Unterschied zwischen den Versionen
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=== | === Landschaftsgliederung === | ||
Das eigentliche [[Eulental]], in der Regel in Vorderes und Hinteres Eulental unterteilt, macht etwas weniger als die Hälfte der Landesfläche aus. Es erstreckt sich vom Zusammenfluss der [[Weste]] und der [[Oste]] zur namensgebenden [[Eule (Fluss)|Eule]] und weiter an ihrem Flusslauf entlang, bis zur Staatsgrenze im Westen, und umfasst dabei den überwiegenden Teil der [[Grafschaft Eulenbrück]] sowie [[Freie Stadt Eulenfurt|Eulenfurts]]. Bedeutende Zuflüsse der Eule in diesem Abschnitt sind die [[Pulle]] im Norden von Eulenfurt sowie der [[Schönerbach]] bei [[Schönbrücken]]. Das Eulental ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. | |||
Südöstlich des eigentlichen Eulentals schließt sich der [[Waienwald]] an. Dieser dichte, von sanften Hügellandschaften dominierte, Wald ist Zentrum der nationalen Forstwirtschaft und beherbergt mit dem [[Waienhag]] einen für die Staatsgeschichte bedeutsamen Ort. Er ist zu großen Teilen deckungsgleich mit der [[Grafschaft Waien]] und reicht von [[Schönquell]] im Westen bis [[Wain a. d. Eppel|Wain an der Eppel]] im Südosten, im Norden wird er begrenzt durch [[Auend]] und [[Waldau]]. | |||
Im Süden von [[Creutzburg]] findet sich die landwirtschaftlich bedeutende [[Creutzburger Junkerei]]. Sie umfasst eine gleichmäßige Hochebene, die zum Norden von den Ausläufern des [[Creutzjoch|Creutzjochs]] begrenzt wird. Die etwas unterhalb dessen Gipfel entspringende [[Eppel (Fluss)|Eppel]] ist das bedeutendste Gewässer der Region und fließt im weiteren Verlauf durch [[Eppelbrück]] bis zur westlichen Begrenzung der Junkerei bei Wain a. d. Eppel. | |||
Nördlich des Creutzjochs und südlich vom [[Westespitz]] ist der [[Westeborn]] gelegen, der vollständig zur [[Grafschaft Westenfeld]] gehört. An seinem östlichen Ende entspringt die Weste, die über mehrere Kaskaden im [[Westersturz (Wasserfall)|Westersturz]] (nahe des [[Westersturz (Ort)|gleichnamigen Ortes]]) schließlich über die [[Westenfelder Kurve]] in die Westerauen fließt. | |||
Die [[Westerauen]], im Zentrum des Landes gelegen, haben als weitgehend naturbelassene Auenlandschaft den größten Anteil am Hochwasserschutz. Lediglich in ihren Randgebieten findet eingeschränkte landwirtschaftliche Nutzung statt. Sie beginnen, der Fließrichtung der sie durchfließenden Weste folgend, bei [[Westenfeld]] im Osten und erstrecken sich bis nach [[Gemau]] im Nordwesten. Im Norden werden sie von [[Westerau]], im Süden von [[Eppelwangen]] begrenzt. Im Gebiet der Westerauen münden die Eppel und die [[Bene]] in die Weste. | |||
Nördlich der Westerauen erheben sich die Brüdergipfel von [[Großgeminer]] und [[Kleingeminer]]. Sie gelten als markante Landmarken und grenzen die Obstanbaugebiete Benesiefen, Bongertal und Ostewinkel voneinander und vom Rest des Landes ab. | |||
Östlich des Kleingeminers befindet sich [[Benesiefen]], das als Flusstal von der Bene durchquert wird, die aus [[Feere]] und [[Brinke]] bei [[Benekon]] mündet. Es liegt vollständig im Gebiet der Grafschaft Westenfeld. | |||
Nördlich der zwei Gipfel liegt das [[Bongertal]], das größtenteils der [[Grafschaft Ostenacker]] angehört. Besondere Tradition hat der Apfelanbau. | |||
Im Westen des Großgeminers liegt mit dem [[Ostewinkel]] das Flusstal der [[Oste (Fluss)|Oste]], die in dessen Norden bei [[Ostquell]] entspringt. Im Westen wird der Ostewinkel durch die Ausläufer der [[Osterspitze]] begrenzt, im Süden durch [[Ostenacker]] beziehungsweise die Mündung von Oste und Weste zur Eule. Er gehört in seiner Gesamtheit zur Grafschaft Ostenacker. | |||
=== Klima === | === Klima === | ||
=== Flora und Fauna === | === Flora und Fauna === | ||