Eulenthal: Unterschied zwischen den Versionen
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Temperaturen von unter minus 15 Grad im Winter sind selten, im Sommer liegen diese im Mittel zwischen 18 und 28 Grad. Die jährlichen Niederschlagsmengen liegen im Bereich von 800 bis 1.200 Millimeter. | Temperaturen von unter minus 15 Grad im Winter sind selten, im Sommer liegen diese im Mittel zwischen 18 und 28 Grad. Die jährlichen Niederschlagsmengen liegen im Bereich von 800 bis 1.200 Millimeter. | ||
=== Flora und Fauna === | === Flora und Fauna === | ||
Die alpine Baumgrenze im Gebiet des Eulenthals liegt etwa bei 1.600 Metern, weshalb die höchsten Gipfel keine Bewaldung aufweisen. Die ansonsten üppige Bewaldung der Berghänge hat ihre größten Ausnahmen an Großgeminer und Kleingeminer, deren felsartiger Charakter bereits ab etwa 1.400 beziehungsweise 1.200 Metern kaum Bewuchs zulässt. Höhere Gebirgslagen sind folglich vorwiegend durch Büsche und Gräser geprägt. | |||
Die verschiedenen Talräume weisen allesamt fruchtbare Böden auf, bedingt durch die ganzjährig wasserreichen Flüsse Eule, Oste, Weste und Bene. In den Westerauen hat sich, nach zwischenzeitlicher landwirtschaftlicher Nutzung, eine natürliche Auenlandschaft entwickelt, die durch Anteile von Auwald und Schwemm- und Feuchtwiesen geprägt ist. | |||
Größter Waldraum außerhalb der Gebirgslagen ist der Waienwald, der als beforsteter Mischwald vorliegt. Landwirtschaftliche Nutzung erfahren vor allem im Getreideanbau die Creutzburger Junkerei und das Eulental, wobei erstere mit drohender Trockenheit zu kämpfen hat. In Ostewinkel, Bongertal und Benesiefen sind Obstpflanzen zahlreich. | |||
Prominentestes Tier der Gegend sind verschiedene Arten von Eulen, die bei der Namensgebung eine Rolle gespielt haben dürften. Darüber hinaus sind einige weitere Vogelarten nachgewiesen. | |||
In und an den Fließgewässern sind Frösche, Kröten und Molche beheimatet, ebenso wie verschiedene Fisch- und einige wenige Krebsarten. In den Westerauen finden sich einige Biber und Otter. | |||
Neben Schlangenarten finden sich unter den Landtieren auch zwei große Raubtiere: der Luchs und in deutlich geringerem Maße der Wolf. Braunbärpopulationen sind seit mindestens 200 Jahren nicht mehr vorhanden, zuletzt fanden diese sich im Waienwald. Zu den größeren vertretenen Säugetieren gehören Dachse, Füchse, Murmeltiere und Wildkatzen. | |||
Unter den Huftieren sind Gämse, Rothirsch und Reh prägend. Populationen von Wildschweinen sind in den bewaldeten Gegenden nachgewiesen. | |||
Ergänzt wird der Tierbestand durch zahlreiche Arten von Kleinsäugern und eine erhebliche Menge an Insektenarten. | |||
=== Ballungsräume === | === Ballungsräume === | ||