Eulenthal: Unterschied zwischen den Versionen

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|ARTIKEL-WAPPEN            = Hoheitszeichen des Eulenthals#Großes Wappen
|ARTIKEL-WAPPEN            = Hoheitszeichen des Eulenthals#Großes Wappen
|WAHLSPRUCH                = ''Sic parvis magna''<br />([[alt-medianische Sprache|alt-medianisch]] für „Großes aus kleinen Ursprüngen“)
|WAHLSPRUCH                = ''Sic parvis magna''<br />([[alt-medianische Sprache|alt-medianisch]] für „Großes aus kleinen Ursprüngen“)
|AMTSSPRACHE                = ''de facto'': [[imperianische Sprache|imperianisch]]
|AMTSSPRACHE                = [[imperianische Sprache|imperianisch]]<ref>gem. Art. 6 der [https://xn--frstentum-eulenthal-59b.de/index.php?article/1-verfassung-des-f%C3%BCrstentums-eulenthal/ Verfassung]</ref>
|HAUPTSTADT                = ''de iure'': keine<br />''de facto'': [[Creutzburg]]
|HAUPTSTADT                = ''de iure'': keine<br />''de facto'': [[Creutzburg]]
|STAATS- UND REGIERUNGSFORM = [[konstitutionelle Erbmonarchie]] mit [[Versammlungsregierung]]
|STAATS- UND REGIERUNGSFORM = [[konstitutionelle Erbmonarchie]] mit [[Versammlungsregierung]]
|STAATSOBERHAUPT            = [[Fürst von Eulenthal|Fürst]] [[Tyron]]
|STAATSOBERHAUPT            = [[Fürst von Eulenthal|Fürst]] [[Tyron]]
|PARLAMENT                  = [[Parlament des Fürstentums Eulenthal]] ([[Thalversammlung]] und [[Hochrat]])
|PARLAMENT                  = [[Parlament des Fürstentums Eulenthal]] ([[Thalversammlung]] und [[Hochrat]])
|REGIERUNGSCHEF            = keiner
|REGIERUNGSCHEF            = ''Amt existiert nicht''
|REGIERUNG                  = ''de iure'': keine<br />''de facto'': [[Ausschüsse der Thalversammlung|Ausschüsse]] der [[Thalversammlung]]
|REGIERUNG                  = ''de iure'': keine<br />''de facto'': [[Ausschüsse der Thalversammlung|Ausschüsse]] der [[Thalversammlung]]
|STAATSRELIGION            = [[bäuerliche Erntekirche]]<ref>gem. Art. 38 Abs. 2 der [https://xn--frstentum-eulenthal-59b.de/index.php?article/1-verfassung-des-f%C3%BCrstentums-eulenthal/ Verfassung] ist die "Landeskirche [...] eine christlich-reformierte Kirche", ''de facto'' ist dies heute die bäuerliche Erntekirche</ref>
|STAATSRELIGION            = [[bäuerliche Erntekirche]]<ref>gem. Art. 38 Abs. 2 der [https://xn--frstentum-eulenthal-59b.de/index.php?article/1-verfassung-des-f%C3%BCrstentums-eulenthal/ Verfassung] ist die "Landeskirche [...] eine christlich-reformierte Kirche", ''de facto'' ist dies heute die bäuerliche Erntekirche</ref>
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Südöstlich des eigentlichen Eulentals schließt sich der [[Waienwald]] an. Dieser dichte, von sanften Hügellandschaften dominierte, Wald ist Zentrum der nationalen Forstwirtschaft und beherbergt mit dem [[Waienhag]] einen für die Staatsgeschichte bedeutsamen Ort. Er ist zu großen Teilen deckungsgleich mit der [[Grafschaft Waien]] und reicht von [[Schönquell]] im Westen bis [[Wain a. d. Eppel|Wain an der Eppel]] im Südosten, im Norden wird er begrenzt durch [[Auend]] und [[Waldau]].
Südöstlich des eigentlichen Eulentals schließt sich der [[Waienwald]] an. Dieser dichte, von sanften Hügellandschaften dominierte, Wald ist Zentrum der nationalen Forstwirtschaft und beherbergt mit dem [[Waienhag]] einen für die Staatsgeschichte bedeutsamen Ort. Er ist zu großen Teilen deckungsgleich mit der [[Grafschaft Waien]] und reicht von [[Schönquell]] im Westen bis [[Wain a. d. Eppel|Wain an der Eppel]] im Südosten, im Norden wird er begrenzt durch [[Auend]] und [[Waldau]].


Im Süden von [[Creutzburg]] findet sich die landwirtschaftlich bedeutende [[Creutzburger Junkerei]]. Sie umfasst eine gleichmäßige Hochebene, die zum Norden von den Ausläufern des [[Creutzjoch|Creutzjochs]] begrenzt wird. Die etwas unterhalb dessen Gipfel entspringende [[Eppel (Fluss)|Eppel]] ist das bedeutendste Gewässer der Region und fließt im weiteren Verlauf durch [[Eppelbrück]] bis zur westlichen Begrenzung der Junkerei bei Wain a. d. Eppel.
Im Süden von [[Creutzburg (Stadt)|Creutzburg]] findet sich die landwirtschaftlich bedeutende [[Creutzburger Junkerei]]. Sie umfasst eine gleichmäßige Hochebene, die zum Norden von den Ausläufern des [[Creutzjoch|Creutzjochs]] begrenzt wird. Die etwas unterhalb dessen Gipfel entspringende [[Eppel (Fluss)|Eppel]] ist das bedeutendste Gewässer der Region und fließt im weiteren Verlauf durch [[Eppelbrück]] bis zur westlichen Begrenzung der Junkerei bei Wain a. d. Eppel.


Nördlich des Creutzjochs und südlich vom [[Westespitz]] ist der [[Westeborn]] gelegen, der vollständig zur [[Grafschaft Westenfeld]] gehört. An seinem östlichen Ende entspringt die Weste, die über mehrere Kaskaden im [[Westersturz (Wasserfall)|Westersturz]] (nahe des [[Westersturz (Ort)|gleichnamigen Ortes]]) schließlich über die [[Westenfelder Kurve]] in die Westerauen fließt.
Nördlich des Creutzjochs und südlich vom [[Westespitz]] ist der [[Westeborn]] gelegen, der vollständig zur [[Grafschaft Westenfeld]] gehört. An seinem östlichen Ende entspringt die Weste, die über mehrere Kaskaden im [[Westersturz (Wasserfall)|Westersturz]] (nahe des [[Westersturz (Ort)|gleichnamigen Ortes]]) schließlich über die [[Westenfelder Kurve]] in die Westerauen fließt.
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Ergänzt wird der Tierbestand durch zahlreiche Arten von Kleinsäugern und eine erhebliche Menge an Insektenarten.
Ergänzt wird der Tierbestand durch zahlreiche Arten von Kleinsäugern und eine erhebliche Menge an Insektenarten.
=== Ballungsräume ===
=== Ballungsräume ===
Bei über 105.000 Einwohnern leben knapp 30% in den beiden größten Städten Eulenfurt und Creutzburg. Nimmt man mit Wain a. d. Eppel die drittgrößte Stadt hinzu, sind es fast 40%.
{| class="wikitable"
|+ Ballungsräume im Eulenthal nach Einwohnern<ref>[https://xn--frstentum-eulenthal-59b.de/index.php?article/26-wahlzensus-2023/ Wahlzensus 2023]</ref>
|-
! Nr. !! Ballungsraum !! umfasste Gemeinden !! Einwohner
|-
| 1. || Wain a. d. Eppel || [[Wain a. d. Eppel]], [[Vodenhain]], [[Obereppelau]], [[Eppelwangen]], ([[Eppelbrück]])  || 24.479 (28.197 mit Eppelbrück)
|-
| 2. || Eulenfurt || [[Freie Stadt Eulenfurt|Eulenfurt]], [[Pulleneck]], [[Auend]], [[Schönbrücken]], ([[Ostenacker]]) || 23.725 (29.041 mit Ostenacker)
|-
| 3. || Creutzburg || [[Creutzburg]], [[Hofcreutzen]], [[Obercreutzjoch]], [[Eppelbrück]] || 22.156
|-
| 4. || Westenfeld || [[Westenfeld]], [[Westersturz]], [[Westerau]], [[Benekon]] || 14.680
|}
Der größte Ballungsraum Wain a. d. Eppel ist vor allem in der Industrie und Logistik bedeutend. Eulenfurt als Universitätsstadt ist ein Zentrum der Forschung, Creutzburg als ''de facto'' Hauptstadt des Eulenthals ist Zentrum von Verwaltung und Diplomatie.


== Landesname ==
== Landesname ==
Dem Gründungsmythos des Fürstentums nach, wurde der Name "Eulenthal" von einem der sechs ursprünglichen Grafen am [[Waienhag#Schwur|Schwur auf dem Waienhag]] vorgeschlagen. Nach oder während der Schwurleistung ertönte aus der Richtung einer nahestenden, einzelnen Eiche ein Eulenruf. Dieser soll die Inspiration zur Namensgebung des neuen Staates gegeben haben.
Wahrscheinlicher ist die Benennung des Landes (wie auch des Tals und des Flusses) nach den, im Vergleich zu anderen Gegenden der Region, häufigeren Eulensichtungen.
== Geschichte ==
== Geschichte ==
=== Frühgeschichte ===
=== Frühgeschichte & Antike ===
=== Antike ===
Ärchaologische Funde deuten auf eine Besiedlung des heutigen Eulenthals bereits in der Jungsteinzeit (5. Jahrtausend v. Chr.) hin. Insbesondere die fruchtbaren, aber geschützten Täler Ostewinkel, Bongertal und Benesiefen scheinen beliebter Siedlungsboden gewesen zu sein.
 
Spätestens im Jahr 10 v. Chr. geriet das heutige Eulenthal unter die Herrschaft des alten [[Medianisches Imperium|Medianischen Imperiums]]. Im 1. Jhd. n. Chr. wurde die heutige Creutzburger Junkerei durch  eine Heeresstraße durchquert.
=== Mittelalter ===
=== Mittelalter ===
Nach dem Zerfall des Medianischen Imperiums etablierten sich regionale Herrschaften, die schließlich spätestens im 11. Jhd. in den sechs ursprünglichen Grafschaften [[Grafschaft Auend|Auend]], [[Grafschaft Creutzburg|Creutzburg]], [[Grafschaft Eulenbrück|Eulenbrück]], [[Grafschaft Ostenacker|Ostenacker]], [[Grafschaft Waien|Waien]] und [[Grafschaft Westenfeld|Westenfeld]].
Um das Jahr 1440 herum kam es schließlich zum [[Waienhag#Schwur|Schwur auf dem Waienhag]], bei dem die übrigen fünf sich untereinander und insbesondere dem Grafen von Creutzburg die Treue schworen und ihn zu ihrem Fürsten erhoben. Dieses Verteidigungs- und Versorgungsbündnis gilt als Grundlage des heutigen Staatswesens.
=== Aufklärung ===
=== Aufklärung ===
1641 erreichte das in den Jahren zuvor begonnene Wirken des Reformators [[Ignaz Ebeli]] seinen Höhepunkt, als die von ihm begründete [[bäuerliche Erntekirche]] die Duldung der fürstlichen Stellen erfuhr.
1730 starben die [[Grafen von Auend]] in ihrer männlichen Linie aus. Die Grafschaft wurde anschließend zwischen den Grafschaften Waien und Eulenbrück aufgeteilt, einige Teile, darunter Eulenfurt, vielen an den Fürsten selbst.
1731 wurde auf Bestreben von [[Ædelbraus Dokkerthaim]] der Ort Eulenfurt (gemeinsam mit einigen umliegenden Orten) mittels Fürstlichem Statut zu einem selbstverwalteten Gebiet erhoben, dass eine eigene [[Freie Universität Eulenfurt|Universität]] für das Eulenthal beherbergen sollte. Bis heute steht die Stadt unter unabhängiger, universitärer Verwaltung.
1738 erhob der Fürst die bäuerliche Erntekirche schließlich zur Landeskirche und sich zu ihrem Schutzherrn, was zu einer behutsamen Professionalisierung der zuvor ausschließlich als Laienkirche verfassten Erntekirche führte.
=== Neuzeit ===
=== Neuzeit ===
Feudalismus und Lehenswesen blieben im Fürstentum verhältnismäßig lange ausgeprägt. Erst mit der [[Verfassung von 1927 (Eulenthal)|Verfassung von 1927]] verlagerte sich das politische Gewicht eindeutig zum Parlament und die letzten größeren feudalistischen Anteile im Staatswesen wurden abgeschafft. Eine Ausnahme bildeten die [[Junkerstelle (Eulenthal)|Junkerstellen]], die auch durch die [[Verfassung von 1938 (Eulenthal)|Verfassung von 1938]] nicht in größerem Maße beschnitten wurden. Ganz im Gegenteil wurden den Grafschaften jedoch nahezu alle Selbstverwaltungsrechte genommen und auf Landes- und Gemeindeebene aufgeteilt.
== Bevölkerung ==
== Bevölkerung ==
Der letzte Census aus dem Jahr 2023 ergab eine Gesamtbevölkerung von 107.364 Einwohnern<ref>[https://xn--frstentum-eulenthal-59b.de/index.php?article/26-wahlzensus-2023/ Wahlzensus 2023]</ref>. Die daraus resultierende Bevölkerungsdichte von etwa 18 Einwohnern pro km² zählt zu den geringeren der Region. Fast 40% der Einwohner leben in den drei größten Städten Eulenfurt, Creutzburg und Wain a. d. Eppel.
Die bevölkerungsreichsten Grafschaften sind Westenfeld (27.452) und Creutzburg (24.124). Es folgen in ähnlicher Größenordnung die Freie Stadt Eulenfurt (23.544) und die Grafschaft Waien (21.092). Mit deutlich weniger Einwohnern liegen am Ende der Liste die Grafschaften Ostenacker (7.104) und Eulenbrück (4.048).
=== Demographie ===
=== Demographie ===
Das Bevölkerungswachstum bewegt sich seit Jahrzehnten im Bereich von 0 bis 0,3%. Statistisch liegt 2023 die Zahl der Geburten je gebärfähiger Person bei 2,1 Kindern. Die Sterberate im selben Zeitraum lag bei 11,75‰.
2023 verteilte sich die Bevölkerung wie folgt:
{| class="wikitable"
|+ Bevölkerungsstruktur
|-
! Alter !! Anteil !! <small>davon männlich</small> !! <small>davon weiblich</small> !! <small>davon divers</small>
|-
| 0 bis 14 Jahre (Kinder) || 15.431 (14,39%) || <small>8.152 (15,19%)</small> || <small>7.270 (13,71%)</small> || <small>9 (1,37%)</small>
|-
| 15 bis 24 Jahre (Jugendliche) || 17.670 (16,46%)|| <small>8.473 (15,78%)</small> || <small>9.012 (17,00%)</small> || <small>185 (28,12%)</small>
|-
| 25 bis 64 Jahre (Erwerbstätige) || 53.486 (49,85%) || <small>27.291 (50,84%)</small> || <small>25.731 (48,53%)</small> || <small>464 (70,52%)</small>
|-
| 65+ Jahre (Senioren) || 20.777 (19,3%) || <small>9.766 (18,19%)</small> || <small>11.011 (20,77%)</small> || <small>0 (0%)</small>
|-
| '''gesamt''' || '''107.364 (100%)''' || '''<small>53.682  (50,0%)</small>''' || '''<small>53.024 (49,4%)</small>''' || '''<small>658 (0,6%)</small>'''
|}
=== Sprachen ===
=== Sprachen ===
Gemäß Artikel 6 der Verfassung des Fürstentums Eulenthal ist das Imperianische die Amtssprache<ref>gem. Art. 6 der [https://xn--frstentum-eulenthal-59b.de/index.php?article/1-verfassung-des-f%C3%BCrstentums-eulenthal/ Verfassung]</ref>. Sie bildet auch die einzig verbreitete Verkehrssprache. Einzelne höfische Tradition greifen auf das alt-medianische oder merolische zurück.
Vom Standard-Imperianischen gibt es dennoch eine größere Zahl an Eigenheiten und Abweichungen, sowohl was die Schrift- als auch die Aussprache angeht. Ebenso gibt es Unterschiede im Wortschatz<ref>SimOff: Der Wortschatz lehnt sich stark an [https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Helvetismen Helvetismen] an.</ref>. Das "ß" wird in der Großzahl der Fälle als "ss" geschrieben.
=== Religion ===
=== Religion ===
Da im Rahmen des Wahlcensus keine Daten außer Alter, Geschlecht und Wohnsitz erhoben werden, sind genaue Zahlen über die Religionszugehörigkeit der Bevölkerung schwierig zu erlangen. Da jedoch entscheidende Standesänderungen, insbesondere Eheschließungen, nach wie vor ausschließlich über die Religionsgemeinschaften möglich sind (der Staat kennt keine Zivilehe), ist der Anteil der Konfessionslosen im Fürstentum als eher klein zu bewerten.
Untersuchungen und Erhebungen im Auftrag der [[Landeskirchenverwaltung (Eulenthal)|Landeskirchenverwaltung]] sind etwa zu folgenden Schätzungen gekommen:
{| class="wikitable"
|+ Religionen im Eulenthal (Schätzung)
|-
! Konfession !! Anteil !! in %
|-
| [[bäuerliche Erntekirche]] || 85.386 || 79,53%
|-
| Protestantisch <br><small>(außer Erntekirchlich)</small> || 7.687 || 7,16%
|-
| Juden || 6.098 || 5,68%
|-
| Valsanto-Katholisch || 4.917 || 4,58%
|-
| Muslime || 1.717 || 1,6%
|-
| Sonstige || 858 || 0,8%
|-
| Konfessionslose || 701 || 0,65%
|}
== Politik ==
== Politik ==
Das politische System des Eulenthals ist in der Praxis von einer gewissen Stabilität geprägt, die durch eine hohe gesellschaftliche Integration unterstützt wird. Entscheidungen und Regelungen, die in anderen Staaten als paternalistisch wahrgenommen würden, gelten im Eulenthal zu großen Teilen als akzeptiert und zum Wohle der Gemeinschaft notwendig.
=== Verfassung ===
=== Verfassung ===
Die [[Verfassung von 1938 (Eulenthal)|Verfassung von 1938]] etabliert das Fürstentum als eine konstitutionelle Erbmonarchie mit dem Fürsten von Eulenthal [[Tyron von Creutzburg]] als Staatsoberhaupt. Vererbt wird der Fürstenhut gemäß der testamentarischen Festlegung des vorigen Fürsten. Die Regierungsform ist weiter geprägt durch demokratische und parlamentarische Elemente. Besonderes Merkmal ist das vollständige Fehlen einer dedizierten Regierung als eigenständigem Organ.
Die Verfassung besteht aus zehn ''Hauptstück'' genannten Kapiteln, in denen neben der Staats- und Gebietsorganisation auch die Rechte und Pflichten der Bürger behandelt werden. Aus der Staatsform der Monarchie ergeben sich Anteile des Adels an der Gesetzgebung ([[Hochrat (Eulenthal)|Hochrat]]) und Reste feudalistischer Elemente in den [[Junkerstelle (Eulenthal)|Junkerstellen]].
==== Exekutive ====
==== Exekutive ====
Der größte Anteil der Verfassungsregeln zur Exekutive findet sich im ''Siebten Hauptstück'' der Verfassung. Mit Ausnahme der Außenpolitik, die größtenteils beim Fürsten persönlich liegt, ist die Landesverwaltung in der Praxis den Ausschüssen des Parlaments (und dort insbesondere der [[Thalversammlung (Eulenthal)|Thalversammlung]]) untergeordnet.
Die alltägliche Verwaltungsleitung haben die Leiter der [[Oberste Landesbehörde (Eulenthal)|obersten Landesbehörden]], die Fürstliche Beamte sind. Sie können vom Parlament jederzeit suspendiert werden und richten sich in ihrer Arbeit in der Regel nach den durch den entsprechenden Ausschuss aufgestellten, politischen Leitlinien.
==== Legislative ====
==== Legislative ====
==== Judikative ====
==== Judikative ====
=== Grafschaften und Gemeinden ===
=== Grafschaften und Gemeinden ===
=== Junkerstellen ===
=== Junkerstellen ===
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=== Streitkräfte ===
=== Streitkräfte ===
=== Erziehungspolitik ===
=== Erziehungspolitik ===
== Wirtschaft ==
== Wirtschaft ==
=== Außenhandel ===
=== Außenhandel ===